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Biografien

Die Zusammenarbeit des Klavierduos De Piante Vicin Oetiker begann vor rund fünfzehn Jahren. Beide Pianisten zeichnet eine besondere Affinität und vielseitige Erfahrung in Kammermusik aus. Mit intensiver Arbeit haben sie sich die Kunst des vierhändigen Klavierspiels angeeignet und eine einzigartige Harmonie gefunden.

 

Paola De Piante Vicin stammt aus Padua, Italien. Sie begann das Klavierstudium am Konservatorium ihrer Heimatstadt, wo sie 1995 ihr Klavierdiplom erhielt; anschliessend setzte sie ihre Ausbildung bei Andrea Lucchesini und Maria Tipo in Fiesole fort und beendete ihr Studium in der Meisterklasse von Prof. Adrian Oetiker an der Hochschule für Musik in Basel mit dem Solistendiplom. Sie besuchte verschiedene Meisterkurse, u.a. bei Joaquin Achucarro und Aldo Ciccolini. Auch Sergio Perticaroli und Americo Caramuta haben einen besonderen Einfluss auf ihre künstlerische Entwicklung ausgeübt.
Ausgezeichnet bei verschiedenen italienischen Klavierwettbewerben, trat sie bereits früh als Solistin und Kammermusikerin in wichtigen Sälen wie dem Teatro Valli in Reggio Emilia, dem Palazzo Chigi Saracini in Siena und dem Auditorium Pollini in Padua auf. Mittlerweile war Paola De Piante Vicin auch in der Tonhalle St. Gallen, im Casino Basel, in der Salle du Conservatoire de Paris, im Theater Belgrad, sowie im Ehrbarsaal Wien und beim Lucerne Festival zu Gast. Als Kammermusikerin konzertiert sie mit Wen-Sinn Yang, Troels Svane und im Klavierduo mit ihrem Ehemann Adrian Oetiker. Seit 2004 ist Paola De Piante Vicin auch eine sehr gefragte Korrepetitorin; durch intensive Auseinandersetzung mit der Violoncello Literatur ist sie in engen Kontakt gekommen mit Musikern wie Thomas Demenga, Ivan Monighetti, David Geringas, Wolfgang Böttcher und Miklós Perényi.
Joaquin Achucarro zeigte sich „nicht nur von ihrem genauen Klavierspiel, sondern auch von ihrer Persönlichkeit und Fantasie besonders beeindruckt.“ Kritiker loben das „feine künstlerische Flair“ und die „delikate klangliche Sprache“ ihres Spiels.
Paola De Piante Vicin ist Gründerin und künstlerische Leiterin der Konzertreihe „Klanglichter“ (www.klanglichter.ch) in Sissach, Schweiz.

 

Der Schweizer Pianist Adrian Oetiker verfolgt seit vielen Jahren eine weltweite Karriere. Er ist erfolgreich als Solist und Kammermusiker, gleichzeitig ist er ein gefragter Pädagoge. Die Presse attestiert ihm «federleichte Anschläge», «makelloses, reich differenziertes Jeu perlé», «genau durchdachtes Anschlagsspiel», aber auch «eruptive reine Energie», «Kraft und Zielstrebigkeit» sowie die «Fertigkeit, luzide wie brillante Atmosphäre zu zaubern».

Nach dem ersten Klavierunterricht bei seinem Vater und bei Hans-Rudolf Boller studierte er in der Meisterklasse von Homero Francesch an der Zürcher Hochschule der Künste und bei Bella Davidovich an der Juilliard School in New York. Auch Lazar Berman zählte zu seinen Lehrern. Schon früh erhielt er verschiedene nationale Preise und Stipendien, und bald folgten Erfolge an internationalen Wettbewerben (Köln, Clara Haskil, Dublin u. a.). 1994 wurde ihm für die Gründung des Kammermusikfestivals St. Gallen der Kulturförderungspreis seiner Heimatstadt verliehen. 1995 gewann er den internationalen Klavierwettbewerb der ARD in München.

Seine Konzerte in Europa, Amerika und Australien brachten ihn zusammen mit vielen Orchestern, darunter das Tonhalle-Orchester Zürich, das Symphonie-Orchester des Bayrischen Rundfunks, die Staatskapelle Dresden und das Irish National Symphony Orchestra. Nach einer Europa-Tournee mit dem Melbourne Symphony Orchestra wurde er mehrmals nach Australien eingeladen und trat mit den meisten Orchestern des Kontinents auf. Mit dem Orchestre Symphonique de Mulhouse unter Daniel Klajner spielte er alle Klavierkonzerte von Béla Bartók. Rezitals und Kammermusik-Programme spielte er unter anderem in der Berliner Philharmonie, im Gewandhaus Leipzig, im Festspielhaus Salzburg, im KKL und im Teatro «La Fenice». Er spielt regelmässig im Klavierduo Paola&Adrian Oetiker mit seiner Frau Paola De Piante Vicin und ist Pianist im Feininger Trio der Berliner Philharmoniker, zu seinen Kammermusikpartnern zählten aber auch Eduard Brunner, Ana Chumachenco, Homero Francesch, Mario Hossen, Wen-Sinn Yang und viele andere befreundete Musiker. Mehrere Ballettproduktionen am Opernhaus Zürich, an der Semperoper Dresden sowie an der Bayrischen Staatsoper, insbesondere in Zusammenarbeit mit dem Choreografen Christian Spuck, runden seine vielfältigen Tätigkeiten ab.

Er ist künstlerischer Leiter der traditionsreichen Internationalen Sommerakademie Ettal und seit 1996 Professor für Klavier an der Hochschule für Musik Basel. 2011 folgte er einem Ruf an die Hochschule für Musik und Theater in München.

Multimedia

REFLEXIONEN
Klavierduo Paola & Adrian Oetiker

Robert Schumann: Bilder Aus Osten Op. 66
Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Robert Schumann Op. 23
Claude Debussy: Six Epigraphes Antiques

© AudioLuna 2011

 

 

Per acquistare il CD scrivete a paola.dpv@hotmail.com

Programme

Von fremdem Ländern und Menschen

Franz Schubert: Divertissement à la Hongroise D 818
Maurice Ravel: Rhapsodie Espagnole
*****
Robert Schumann: Bilder aus Osten op. 66
Antonín Dvořák: Slavische Tänze op. 72

Liebe und Leben

Clara Schumann: Romanzen op. 6 (solo)
Robert Schumann: Davidsbündlertänze op. 6 (solo)
Robert Schumann: Bilder aus Osten op. 66
*****
Johannes Brahms: Variationen op. 23
Johannes Brahms: Ungarische Tänze

Es war einmal…

Franz Schubert: Thema aus der Oper “Marie” von Hérold, variiert D 908
Maurice Ravel: Ma Mère l’Oye
*****
Claude Debussy: Six Epigraphes antiques
Antonín Dvořák: Legenden op. 59

Franz Schubert

Duo a-Moll “Lebensstürme” D 947
Rondo A-Dur D 951
Fantasie f-Moll D 940
*****
Sonate C-Dur D 812

 

Originale und originale Transkriptionen 

F. Mendelssohn: Andante e Allegro brillante op.92
F. Mendelssohn: Ottetto op.20
*****
C. Debussy : Six Epigraphes antiques
I. Strawinski : Petruschka

Programm 1

Olivier Messiaen: Visions de l’Amen

 

Programm 2

W. A. Mozart: Sonate D-Dur KV 448
Johannes Brahms: Haydn-Variationen op. 56b
*****
Rachmaninov: Suite op. 17
Maurice Ravel: La Valse

 

Programm 3

Claude Debussy: En blanc et noir
Igor Strawinsky: Pétrouchka
*****
Johannes Brahms: Sonate f-Moll op. 34a

Béla Bartòk: Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug

 

Camille Saint-Saëns: Carnaval des Animaux

 

Robert Schumann: Variationen für zwei Klaviere, zwei Celli und Horn

 

Johannes Brahms: Liebeslieder-Walzer für Chor und Klavier vierhändig

W.A.Mozart: Concerto in mi b maggiore, KV 365 per due pianoforti e orchestra
Concerto in fa maggiore, KV 242 per due pianoforti e orchestra

 

Felix Mendelssohn: Concerto in la b maggiore per due pianoforti e orchestra
Concerto in mi maggiore per due pianoforti e orchestra

 

Francis Poulenc: Concerto in re minore per due pianoforti e orchestra

 

Sandor Veress: Hommage à Paul Klee

 

Béla Bartòk: Concerto per due pianoforti, percussioni e orchestra

W.A. Mozart: Sonate D-Dur für 2 Klaviere K448

 

A.M. Pape: CaDance for Two

 

J.M. Ravel: La Valse

 

Béla Bartók: Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug

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Adrian Oetiker
c/o Hochschule für Musik und Theater
Arcisstrasse 12
D-80333 München
Germany

 

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wildundleise.de
Deborah Tolksdorf